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MAGIC ISLAND DIVE RESORT |
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Magic Island Dive Ressort 21.11.2005
Starbuck Café, Cebu-City. Wunderbar! Seit mehr als zwei Wochen Kaffee- und Milchpulver der erste echte Bohnenkaffee auf den Philippinen. Eine ausgezeichnete Idee von Desirée und Arie dieses Café als Treffpunkt auszuwählen. Nach etwa vierstündiger Fahrt von Maya, dem letzten Ort an der Nordspitze Cebu’s, bis nach Cebu-City sind der große Becher Kaffee in Kombination mit einem Schoko-Cookie die reinste Wohltat. Desirée Pullens und Arie Hoogendoorn sind die Eigentümer und Betreiber des Magic Island Dive Ressort in Moalboal, im Südwesten Cebu’s, das für die nächsten fünf Tage unser Aufenthaltsort sein soll. Just als wir unsere Haferl austrinken, betreten, wie bestellt, Arie und Desireé das Cafe und nach einer kurzen Begrüßung machen wir uns sofort auf den Weg. Obwohl Moalboal nur etwa 96 km von Cebu-City entfernt ist, benötigen wir für die Strecke tatsächlich gute 2 ½ Stunden, trotz Aries offensichtlichen Bemühungen zügig voranzukommen. Doch die Hauptstraßen Cebu’s wirken wie Lebensadern – sie sind nicht selten überfüllt mit Fahrzeugen aller Art. Besonders die langsamen, sogenannten Tricycles, Mopeds oder Fahrräder mit Beiwagen in den abenteuerlichsten Variationen, zum Transport von Mensch und Material, verstopfen in großer Zahl die Straße und geben damit die Geschwindigkeit vor. Wir werden nicht müde, dem Treiben auf der Straße und der sich immer wieder verändernden Landschaft mit Palmenhainen, Mangobäumen, Reisfeldern, Hügeln bis hin zu fernen Gebirgszügen zuzusehen, begleitet von Desirée’s und Arie’s informativen Erzählungen über Land und Leute. Und so erreichen wir in kurzen 2 ½ Stunden Moalboal, eine kleine Provinzstadt, die an einer Landenge gelegen sozusagen das Tor zu einer Halbinsel darstellt, die mit ihren Tauchplätzen und dem Touristenort Panagsama Beach bei Sporttauchern so beliebt ist. Von hier aus sind es nur noch ein paar Minuten durch das Hinterland, vorbei an einigen armseligen Häusern, über eine holprige, unbefestigte Straße, deren Zustand, je weiter wir kommen, zusehendsschlechter wird. Nichts lässt hier auf die Existenz eines Dive-Resorts schließen. Wir stoppen schließlich am Ende der Straße hinter einem mit Delfinen verzierten Tor.Vor uns öffnet sich ein überschaubares Areal, dessen Mitte von einer runden, aus lackiertem Bambusholz errichteten und mit Bambus und Palmenblättern überdachten Bar dominiert wird. Ringsherum befinden sich in philippinischem Stil errichtete Cottages aus Bambus mit Veranda, die mit ihren warmen Hoztönen zum Verweilen einladen. Das gesamte Areal wirkt mit den Blumenbeeten, blühenden Sträuchern und Palmen wie ein großer Garten. Die Wege und Flächen dazwischen, mit Natursteinen gepflastert, machen einen sehr sauberen und gepflegten Eindruck. Welch ein krasser Unterschied zur Umgebung außerhalb der Anlage. Fast scheint es, in eine andere Welt eingetreten zu sein. Nach Westen begrenzt eine kleine Mauer in unregelmäßiger Linie das Areal, hinter der das Gelände etwa 5 –6 Meter steil bis zum Ufer abfällt. Diese Mauer wird an zwei Stellen von runden , mit Palmenblättern bedeckten Pavillions unterbrochen, Von hier aus kann man den Blick über das Meer schweifen lassen, im Süden begrenzt vom südlichen Cebu mit seinen zackigen Bergkämmen, im Westen Pescador Island und dahinter die Umrisse der Nachbarinsel Negros, hinter der abends die Sonne mit einer dramatischen Inszenierung den Tag beendet. Den südlichen Rand der Anlage dominiert der großzügig gestaltete, nach drei Seiten geöffnete Restaurantbereich mit und einem edel anmutenden, lackierten Parkettboden aus dunklen Tropenhölzern unter einem hohen Dach, Darunter, sozusagen im Untergeschoss, befindet sich der Diveshop, mit direktem Zugang zum Meer. Bei günstigem Wasserstand ankert die „Banka“, wie das Tauchboot landestypisch genannt wird, am Kai, so dass nur wenige Schritte nötig sind, sie zu betreten. Ausgestattet mit einem 240 l Kompressor,12 l Aluflaschen mit DIN und INT-Anschlüssen, komplette Leihausrüstungen, die Ladestation für Akkus und Platz für die eigene Ausrüstung der Gäste bietet er alles, was man zum Tauchen braucht. Sogar an Unterziehwesten mit Kapuze wurde gedacht, falls es Vieltauchern nach einigen Tagen in ihren 3 mm-Anzügen doch etwas zu kalt werden sollte. In allen Steckdosen auf dem Areal und in den Cottages, die übrigens in auffallend reichlicher Anzahl vorhanden sind und 220 V liefern, passen Euro-Stecker, so dass auf Adapter verzichtet werden kann. Fotoenthusiasten können überall dort, wo es Sitzmöglichkeiten gibt eine Steckdose für ihr Laptop finden und so die neuesten Fotos des letzten Tauchganges betrachten. Seit dem Vormarsch der digitalen Fotografie mit dem wachsenden Angebot von kompakten Digitalkameras mit eigens dafür konzipierten Unterwassergehäusen wird es für Viele erschwinglich und leichter, eigene Unterwasserfotos zu schießen. Immer mehr Tauchurlauber frönen inzwischen dieser Leidenschaft, doch nicht jeder besitzt auch ein Laptop oder möchte sich auf seiner Reise damit belasten. Damit auch diese Gäste sich an ihren Aufnahmen nach einem Tauchgang erfreuen und sie anschließend auf CD-ROM abspeichern können wird eigens dafür ein Laptop bereitgestellt. Nachdem wir unsere Ausrüstung im Diveshop verstaut haben und unser geräumiges Cottage, ausgerüstet mit Aircondition und zusätzlichem Lüfter, der dezent an der hohen Decke seine Kreise dreht, sowie einem Sanitärbereich mit Dusche mit Durchlauferhitzer, WC und Waschbecken mit edel wirkenden Armaturen, bezogen haben, freuen wir uns schon auf das Abendessen. Jeden Abend wird ein Menü angeboten, das aus drei Gängen besteht. Die Hauptspeise setzt sich immer aus Fleisch und frischem Fisch oder Hühnerfleisch zusammen, dazu gibt es Reis, Kartoffeln oder Pommes Frites. Die Preise variieren zwischen 500 und 750 Pesos, was für deutsche Verhältnisse billig, für philippinische Verhältnisse jedoch relativ teuer ist. Wer allerdings einmal die Künste des philippinischen Koches Fred genossen hatte, möchte ungern weiter darauf verzichten, es sei denn, der eigene Appetit reicht beim besten Willen nicht aus, die Mengen an gutem Essen aufzunehmen. Für diesen Fall hat man noch die Möglichkeit à la Carte zu speisen. Während des Abendessens erfuhren wir mehr über das Magic Island Dive Ressort. Desirée (34) und Arie (42), die beide schon als PADI Dive-Instructor in den Niederlanden ihre Freizeit verbracht haben, machten eines Tages, als sie wieder einmal von einem Tauchurlaub zurückkamen, den als Keim wohl schon länger vorhandenen Wunsch wahr, eine eigene Tauchbasis zu eröffnen. Im Mai 2004 besichtigten sie das in Frage kommende Areal in Moalboal, im Juni haben sie es erworben und Ende September wurde mit den Bauarbeiten begonnen. An sieben Tagen pro Woche arbeiteten 55 Arbeiter 14 Stunden pro Tag und so konnten auch die größten unerwarteten Schwierigkeiten nicht verhindern, dass das Ressort am 02. Januar 2005 weitgehendst fertiggestellt und der Betrieb aufgenommen werden konnte. So entstanden 6 Cottages mit einer gehobenen Ausstattung, eines davon sogar als Honeymoon-Suite. Mittlerweile wird schon die Erweiterung der Anlage um drei zusätzliche Cottages und einem Süsswasserpool, dessen Wasser mit ultravioletter Strahlung gereinigt werden soll. Zusätzlich soll zu der vorhandenen Banka, die max. 15 Taucher mit Ausrüstung für zwei Tauchgänge aufnehmen kann, noch eine zweite, kleinere Banka, ausreichend für eine Tauchergruppe, angeschafft werden. Auf die Frage, was das Magic Island Dive Ressort zu etwas Besonderem in Moalboal mache, antwortet Desirée, dass schon jetzt von vielen Leuten in der Umgebung behauptet wird, es sei das schönste im Umkreis, worauf sie sehr stolz ist. Sie und Arie haben den Drang zum Perfektionismus, mit ganz bestimmten Vorstellungen, wie die Dinge werden sollen und um sie zu verwirklichen, werden keine Kompromisse eingegangen. Dies zeigt sich in der Tat bei genauerem Hinsehen in vielen kleinen und großen, mehr oder weniger auffallenden Details im ganzen Areal. Angefangen von dem liebevoll gepflegten Garten und Grünanlagen bis zum zu dem Perlen verzierten Bändchen, mit dem in den Cotteges eine Art Verdunklungsjalousie fixiert wird. Tauchen Unser erster Tauchgang des nächsten Tages führt uns zur kleinen Insel Pescador, die wir nach etwa 10minütiger Fahrt mit der Banka erreichen. Da die Briefings zu den Tauchgängen i.d.R. bereits im Diveshop durchgeführt werden, dauert es nicht lange, bis wir uns nach Erreichen des Tauchplatzes im Wasser befinden. Wir beginnen den Tauchgang im Süden der Insel. Je nach Strömungsrichtung taucht man entweder über die Ost- oder die Westseite Richtung Norden. Wir tauchen ab über einem Korallengarten, der sich steil bis in 12 m Tiefe erstreckt und jäh in eine Steilwand und nach 33 Metern wieder in einen steilen Abhang übergeht. Wie wir später feststellen werden, sind steile Abhänge und Drop Offs charakteristisch für alle Tauchplätze in Moalboal. Schon zu Beginn fallen uns der gute Zustand der Steinkorallen und das bunte Treiben ihrer zahlreichen Bewohner, wie Doktorfische und Riffbarsche in allen möglichen Variationen auf- das Resultat eines von den Behörden erlassenen strikten und streng überwachten Verbotes mit Dynamit zu fischen. Wir tauchen weiter Richtung Nordosten und befinden uns nach kurzer Zeit neben einer Steilwand, deren Ende sich den Blicken entzieht und die im Osten der Insel senkrecht bis auf über 55 Meter abfällt. Die Wand ist über und über mit Leben bedeckt. Weichkorallen und Schwämme aller Art, darunter Schwarzkorallen, immer wieder wunderschöne Gorgonien in denen mit etwas Glück ein Langnasenbüschelbarsch zu finden ist. Aber auch die sonst üblichen Lebewesen sind reichlich vorhanden. Anemonen mit ihren typischen Bewohnern, den Anemonenfischen, stets bereit ihr kleines Reich auch gegen so große Wesen, wie uns Tauchern zu verteidigen. Häufig sind zwischen den Tentakeln der Anemone auch Partnergarneelen und ab und zu sogar winzige Porzellankrebse zu entdecken. Für eine kleine Aufregung sorgt ein Anglerfisch, der gut getarnt zwischen den Korallen sitzt und erst auf den zweiten oder dritten Blick erkannt wird. Anglerfische gibt es an den Tauchplätzen Moalboals in allen möglichen Größen und Farben zu sehen und deren Entdeckung sollte uns die Tauchgänge in den folgenden Tagen immer wieder zu einem Erfolgserlebnis werden lassen. Ab und zu wenden wir den Blick von der Wand weg ins blaue Wasser, denn wir wollen uns nicht etwaige, vorbeiziehende Schwärme von Barracudas, Makrelen oder Thunfische entgehen lassen. Prompt entdecken wir eine große Schildkröte, die in etwa 15 m Entfernung, uns neugierig betrachtend vorbeischwimmt, um dann ins Blaue zu verschwinden. Am Ende des Tauchganges stoßen wir in ca. 10 –5 Metern Tiefe auf eine wunderschöne Ansammlung von Steinkorallen mit bunten Fischschwärmen, Pfeifenfischen, Garneelen, kleinen Krebsen, dazwischen Anemonen, Federsterne, und ab und zu mal eine kleine Nacktschnecke, um nur einige aufzuzählen. Der ideale Platz zum Austauchen, an dem es immer wieder etwas zu entdecken gibt. Pescadora Island ist einer der ergiebigsten Tauchplätze Moalboals, an dem es einem nie langweilig wird, selbst wenn man schon ein paar Mal dort war. Im Nordwesten Pescadoras befindet sich in ca. 25 Metern Tiefe eine kathedralenartige Höhle, in der die Sonne am Nachmittag für wunderschöne Lichteffekte sorgt. Im Dach gibt es eine Öffnung, durch die man bis auf 9 Meter auftauchen kann. Auch Nachttauchgänge werden dort zu einem besonderen Erlebnis, bei dem es allerlei Nacktschnecken, Unmengen von Garneelen, kleinen und großen Krebsen und manche Überraschung zu entdecken gibt. Witzig anzusehen sind große Krabben, die auf ihrem Rücken die seltsamsten Teile wie einen Schild tragend, durch das Riff turnen. Spannend gestaltet sich stets auch die Suche nach spanischen Tänzerinnen, die allerdings nicht immer erfolgreich verläuft. Nach unserer Rückkehr zum Resort bleibt uns genug Zeit zu einem Imbiß und zum relaxen, bevor wir zum nächsten Tauchplatz aufbrechen. In der Regel werden immer zwei Tauchplätze hintereinander angefahren. Bei Fahrtzeiten von mehr als 15 Minuten wird die Oberflächenpause zwischen den Tauchgängen auf der Banka oder an einem Strand durchgeführt, während der Obst und Softdrinks gereicht werden und die zum sonnen, schwimmen oder schorcheln einlädt. Nach der Rückkehr ins Resort besteht noch die Gelegenheit für einen Tauchgang am sehr schönen und interessanten Hausriff und, falls es einen danach immer noch ins Wasser zieht, zu einem geführten Nachttauchgang an einem abseits gelegenen Platz oder für Taucher mit Erfahrung zu einem selbständigen Nachttauchgang am Hausriff. Unser nächster Tauchplatz ist Kasai Point, den wir nach ca. 10-minütiger Fahrt mit der Banka erreichen. Ab fünf Metern fällt das Gelände stark ab und geht ab ca. 15 Metern in eine Steilwand über. Hier kann man sehr viele, vor allem große Schwarzkorallen sehen. Die Wand ist von einigen kleineren Höhlen und Canyons durchzogen, in denen es oftmals interessante Dinge zu entdecken gibt. Und Augen auf! Es gibt einige große Schildkröten, die sich gerne zwischen den Korallen eine Ruhepause gönnen und dabei mit ihrer Umgebung verschmelzen. Aufgeschreckt durch Taucher schrecken sie diese auf, indem sie sich plötzlich vom Untergrund lösen und davonschwimmen. Der Tauchgang endet, wie er begonnen hat, über einer Fläche von wunderschönen Steinkorallen aller Art, die, vom Sonnenlicht erstrahlt, mit den in und um sie herumwuselnden Fischen den Eindruck erwecken, mitten durch ein Aquarium zu tauchen. Alle Tauchplätze, die wir in den nächsten Tagen kennen lernen sollten, hatten immer etwas besonderes zu bieten. Hervorzuheben ist Sactuary, wo man Richtung Süden tauchend, auf etwa 30 Metern Tiefe einen einzigartigen „Gorgonienwald“ bestaunen kann. Am Copton Point stößt man auf ein auf 20 Metern Tiefe befindliches, ehemaliges Postflugzeug, das, von Motor und Innenausstattung befreit, als Attraktion für Taucher dort versenkt wurde. Am White Beach wird man am Einstieg auf 25 Metern von Kaiserfischen empfangen, die, scheinbar von Diveguides örtlicher Resorts zur Freude einiger „Tauchtouristen“ des öfteren angefüttert, in Erwartung einiger Brotkrumen neugierig näher kommen. Taucht man weiter Richtung Süden kann man mit etwas Glück ein paar Geisterfetzenfische entdecken, die hier ihren Standort haben. Ein besonderes Highlight bietet der Ausstieg von Tongo Point in der Dämmerung, der auch Mandarin Point genannt wird. Wie der Name schon sagt, kann man hier in aller Ruhe ausführlich die scheuen, prächtig gezeichneten Mandarinfische dabei beobachten, wie sie langsam aus ihren Korallenverstecken kommen und auf Partnersuche gehen. An welchen Plätzen auch immer getaucht wird, stets kommt es zu Begegnungen mit Schwärmen von Schnepfenmesserfischen, die kopfüber synchron schwimmend immer wieder einen schönen Anblick bieten, mit Schildkröten, Anglerfischen und bei besonders viel Glück mit einem Walhai, der hauptsächlich in den Monaten Mai/Juni vor Moalboal seine Runden dreht. Doch wurde auch außerhalb dieser saisonalen Monate ein Walhai in 20 Metern Tiefe in der Nähe des Resorts, vor der Talysay Wall, gesichtet. Beobachtungen zufolge zieht es ihn ca. alle 5 – 6 Wochen auf seinem geheimnisvollen Weg an Moalboal vorbei nach Süden. Also, immer wieder einen Blick ins Blaue riskieren, wer weiß, von welchem Tier man beim Tauchen gerade beobachtet wird. Ausflüge Wer vom Tauchen einmal Pause machen möchte, dem bietet die Umgebung eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Abwechslung. In Moalboal befindet sich eine Orchideenfarm, die mit ihrer Vielfalt an Arten Freunde dieser exotischen Pflanze in Begeisterung versetzt. Wer an einem Samstag gerne früh aufsteht, sollte sich den regelmäßig an diesem Wochentag stattfindenden Markttag nicht entgehen lassen. Gerne arrangieren Desireé und Arie auch Ausflüge in die Umgebung. Besonderen Zuspruch bei den Gästen erfährt ein Tagestrip zu den Kawasan Wasserfällen. Nach einer halben Stunde Fahrt mit einem Kleinbus erreicht man den Eingang zum Nationalpark. Von hier aus sind es noch zwei Stunden Fußmarsch, bis ein Punkt erreicht wird, von dem aus man mehr oder weniger schwimmend einem kleinen Fluß durch ausgewaschene Canyons flußaufwärts folgt. Immer wieder müssen kleinere Stufen mit Wasserfällen überwunden werden, bis das Ende des Canyons mit einem größeren Becken und einem Wasserfall erreicht wird. Alles hat einen abenteuerlichen Charakter und kleinere Stunteinlagen einzelner Teilnehmer führen immer wieder zu Gelächter und Spaß in der Gruppe. Auf dem Rückweg passiert man die eigentliche Touristenattraktion der Kawasan Wasserfälle, wo der Koch Fred bereits mit dem Barbeque und einem kalten Bier wartet. Nach einer ausgiebigen Mahlzeit und einem Bad bei den Wasserfällen geht es dann zurück ins Magic Island Dive Resort.
Geografisches: Cebu ist eine Insel der Inselgruppe der , die zusammen mit den anderen beiden Gruppen im Norden und im Süden den Inselstaat der bildet. Die Visayas sind aufgeteilt in 3 Regionen , und . Cebu hat eine Fläche von 5.088,4 km⊃2; und 2.921.150 Einwohner. Die Hauptstadt der Insel ist . Cebu gehört mit den Inseln , und zu den Central Visayas
Währung: Nationales Zahlungsmittel ist der Philippinische Peso (PHP), 1 € = 63,23 PhP. Es werden jedoch auch überall Euros und U.S. Dollars akzeptiert. Einreise: Für die Einreise auf die Philippinen benötigen Sie einen Reisepass, der ab Einreisedatum noch mindestens 6 Monate gültig ist. Ab 21 Tage Aufenthaltsdauer wird ein Visum benötigt, das am Flughafen ausgestellt werden kann.
Klima: Tropisches Klima mit Temperaturen zwischen 27°C und 33°C, Wassertemperaturen zwischen 25°C und 30°C, je nach Reisezeit. November bis Mai beste Reisezeit, Mitte Mai bis August sehr heiß und trocken, ab August bis Oktober ist Regenzeit. Es muss immer wieder mit Regenschauern gerechnet werden. Daher ist es sinnvoll, einen wasserdichten Beutel (drybag) mitzuführen, in dem Gegenstände verstaut werden können, die unbedingt trocken bleiben sollten.
Strom: Im Magic Island Dive Resort steht 220V Wechselstrom zur Verfügung, die Steckdosen entsprechen Euronorm, Adapter werden nicht benötigt.
Tauchen: Die Tauchplätze werden mit einer Banka angefahren, auf der 15 Personen Platz finden und sind max. 20 –30 min von der Tauchbasis entfernt. Das Tauchgebiet umfasst ca. 11 Tauchplätze, die jeweils in zwei Richtungen betaucht werden können, je nach Strömungsverhältnissen. Es wird überwiegend an Steilwänden und Drop-offs getaucht, wobei über schönen Steinkorallenbänken ausgetaucht wird. Nachttauchgänge sind jederzeit möglich, auch am Hausriff, das auch ohne Diveguide jederzeit betaucht werden kann. Tauchausbildung nach PADI für alle Lizenzen bis zum Divemaster ist ebenfalls möglich. Komplette Leihausrüstungen sind vorhanden. Tauchlampen können ausgeliehen werden. Getaucht wird mit 12 l Aluflaschen mit DIN und INT- Anschlüssen.
Buchungsmöglichkeit: Bei "Die Taucher" Weitere Informationen unter www.magicisland.nl
Axel Sabac (Biologe im würtembergischen Tauchsportverband)
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