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MADEIRA- DIE BLUMENINSEL |
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Manado - Sulavesi - Indonesien
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Madeira, die Blumeninsel
Wie jedes Jahr stellte sich im Frühjahr bei uns die Frage wohin im Sommerurlaub. Bei einer 4-köpfigen Familie ist es nicht so einfach alle Vorstellungen und Wünsche unter einen Hut zu bekommen. Die Mädchen ( 5 und 8 Jahre alt) möchten Sonne, Wasser, Strand, leckeres Essen und andere Kinder zum Spielen und für die Eltern kommt noch das Kriterium Tauchen hinzu, möglichst auch einmal gemeinsam. Außerdem sollte die Flugzeit nicht länger als 5 Stunden betragen. Und so begann das Abenteuer Reisebüro. Leider mussten wir wieder feststellen, dass normale Reisebüros mit unseren Wünschen hoffnungslos überfordert sind. Immerhin hatten wir tonnenweise Reiseprospekte zuhause und entdeckten so Madeira. Der Archipel Madeira liegt ca. 450 km von den kanarischen Inseln, 600 km von Afrika und 900 km vom portugiesischen Festland entfernt im atlantischen Ozean. Er besitzt einen Sonderstatus innerhalb des portugiesischen Staates mit Selbstverwaltungsrechten, die mit denen unserer Bundesländer vergleichbar sind. Die 250 000 Einwohner sprechen Portugiesisch und sind zu 99,5 % römisch- katholisch. Zum größten Teil leben sie vom Tourismus und vom Wein-, Bananen- und Schnittblumenexport. Die wichtigsten Ferienorte sind Funchal und Canico de Baixo. Die Temperaturen sind das ganze Jahr über frühlingshaft mild bis maximal 26°C im Hochsommer. Im Winterhalbjahr kommt es zu ausgiebigen Niederschlägen und die Sommermonate sind regenarm. Die Wassertemperaturen liegen bei ca. 22° C. Beeindruckt hatte uns als erstes, dass es keine Massentourismusinsel ist, das Klima auch im Hochsommer erträglich ist und in den Hotelbeschreibungen nicht explizit dabei stand, dass man zum Abendessen nicht in Badekleidung erscheinen darf. Nach den Enttäuschungen in den Reisebüros führte uns unser Weg wie so oft zu unserer Waltraud von "Die Taucher" in Böblingen. Hätten wir gleich machen sollen. Für sie war alles kein Problem. Sie zückte den Prospekt der Hotelanlage Ondamar ( 4****) und Galomar ( 3***), berichtete von Ihren positiven Erfahrungen dort und schon war gebucht. Das Galomar hat einen Stern weniger, weil die Ausstattung der Zimmer etwas einfacher ist. Ansonsten werden alle Einrichtungen gemeinsam genutzt. Die Anlage liegt im Osten der Insel in Canico de Baixo direkt am Meer und am Unterwassernationalpark Madeiras mit hauseigener Tauchbasis unter deutscher Leitung. Das erfreut natürlich Taucherherzen. Der einzige Wunsch, der nicht erfüllt werden konnte, war der Sandstrand. Damit konnten sich unsere Mädels arrangieren, weil für sie eine schöne Poollandschaft, am Meer gelegene Felsenterrassen, die per Aufzug erreicht werden können, und ein Hallenbad mit Yakuzzi vorhanden waren. Für uns gab es noch Fitness pur im hauseigenen Sportstudio in dem man nebenbei sogar im Internet surfen oder Fernsehschauen konnte, alles im Preis inklusive. Nur Massagen und Verschönerungsmaßnahmen müssen extra bezahlt werden.
Im August war es dann endlich soweit und unsere Reise konnte beginnen. Schon beim Landeanflug faszinierte uns die Schönheit der Insel, auf der einen Seite der blaue Atlantik und auf der anderen Seite die grünbewachsenen Berge. Beim Aussteigen wurden wir dann noch vom angenehmen Klima überrascht. Nachdem wir in Deutschland vom schwülen, heißen Sommer gequält worden waren, genossen wir die trockene Wärme in vollen Zügen. Und unser Gepäck hatten wir in kurzer Zeit vollständig beieinander.
Für den Taxifahrer stellte es keine große Herausforderung dar unsere 120 kg Gepäck in seinem 190-er Daimler unterzubringen und uns innerhalb von 20 Minuten ins Hotel Galomar zu chauffieren. Dort angekommen wurden wir schon erwartet und konnten sofort unsere 2 Doppelzimmer, die nebeneinander lagen und herrlichen Meerblick hatten, beziehen. Der einzige Nachteil war, dass es keine Verbindungstür gab. Aber Not macht erfinderisch und wir kletterten einfach über den Balkon. Den Kindern machte es riesigen Spaß und die anderen Hotelgäste hatten auch etwas davon, wenn wir des nächtens mit wehenden Nachtgewändern auf der Balkonbrüstung zu sehen waren. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten starteten wir gleich unseren Erkundungsrundgang. Der erste Weg führt Taucher natürlich ans Wasser und zur Tauchbasis, aber da stellte sich das Problem wie man ans Meer gelangt, wenn es ca. 20 Meter tiefer liegt und eine Steilwand überwunden werden muss. Alles kein Problem, denn man fährt einfach mit einem kühn konstruierten Aufzug in die Tiefe und findet sich auf den Felsterrassen mit Salzwasserpool, der Tauchbasis und mehreren Einstiegen ins Meer wieder. Das Zweitwichtigste ist das Essen. Auf dem Weg zum Restaurant, liegt im Ondamar, führte uns unser Weg an der Bar mit Meerblick, am Abenteuerspielplatz, der Pit Pat Anlage und an der Poollandschaft vorbei. Alles war zu unserer Zufriedenheit. Im Restaurant angekommen, konnten wir uns beim Anblick des Abend- Buffets sofort davon überzeugen, dass wir im Urlaub nicht des Hungertodes sterben müssen und dass für jeden Geschmack etwas zu finden ist. Außer dem bekannten Madeirawein ließen sich sogar der normale Wein und das Bier trinken. Der Service war ganz hervorragend und die Hotelangestellten sehr freundlich, zuvorkommend und kinderlieb.
Am nächsten Tag checkten wir uns nach einem reichhaltigen Frühstück natürlich gleich in der Tauchbasis, Manta- Diving Center, ein. Sie wird von Gabi Anhalt und Stefan Maier ganz hervorragend geführt. Mit der Sicherheit nehmen sie es sehr genau und sowohl das ärztliche Zeugnis als auch das Logbuch werden genauestens studiert. Seit langer Zeit durften wir wieder einmal einen richtigen Checktauchgang mit Maske ausblasen und Wechselatmung absolvieren und auch die Tarierung wurde sehr genau unter die Lupe genommen. Das Hausriff ist ideal für Familien, weil sich der zeitliche Aufwand für das Tauchen in Grenzen hält. Vier verschiedene Tauchplätze sind problemlos über mehrere Einstiege erreichbar. Die Unterwasserlandschaft mit den dunklen Lavafelsformationen ist wunderschön. Ein vielseitiger Tauchgang bietet sich um den Lavafinger herum an. Esmeralda, eine uralte Moräne, freut sich über jeden Besuch und in den Höhlen tummeln sich Lanzettgespensterkrabben, die schön anzuschauen sind mit ihren langen Beinen und den gestreiften Körpern. Beim Durchtauchen des Auges erwarten einen auf der anderen Seite viele Fischschwärme. Von der Sepia über Krabben, Garnelen, Röhrenaale, Barsche bis hin zu allen Arten von Nacktschnecken kann man viel Meeresgetier bewundern. Sogar Mantas wurden schon gesichtet, leider nicht von uns. Durch die warmen Fluten des Golfstromes und den Schutz des Unterwassernationalparks herrscht bei den Fischen eine große Artenvielfalt, die fast mit tropischen Gewässern zu vergleichen ist. Im Gegensatz dazu ist der Bewuchs der Lavafelsformationen eher karg. Vereinzelt wachsen Seescheiden, Anemonen und Schwämme. Bootstauchgänge werden je nach Wetterlage angeboten. Nach kurzer Fahrzeit mit einem Aluminiumboot, das von 2 starken Außenbordern angetrieben wird, erreicht man mehrere lohnenswerte Tauchplätze. Einer dieser Plätze ist z.b. Kap Garajau mit seinen riesigen Zackenbarschen. Die Kinder konnten schnorchelnd die Unterwasserwelt entdecken. Später einmal, wenn ihnen das Tauchen im Hallenbad nicht mehr genügt, können sie ihre Freiwassertauchgänge in der relativ geschützten Hausbucht absolvieren. Für uns Eltern war es eine richtige Herausforderung nach einem 60- minütigen Tauchgang den Neopren auszuziehen um sich dann leicht ausgekühlt, trotz 22° C Wassertemperatur, nur mit Badeklamotten bekleidet mit den Mädels wieder ins Wasser zu stürzen. Zum Krabbenbeobachten mussten sie sich zum Glück nicht nass machen, weil sich die großen Krabben einen Spaß draus machten an den Befestigungsmauern der Felsterrassen entlangzulaufen. Wir konnten uns sogar den Wunsch von gemeinsamen Tauchgängen erfüllen. Eine kurze Anfrage bei der Rezeption genügte schon und eine nette Animateurin kümmerte sich stundenweise kostenlos um unsere Kinder. Sie baute die Kinderbetreuung kurzerhand in ihr Programm mit ein. Wer natürlich seine Kinder morgens abgeben möchte um sie abends völlig erledigt zurückzubekommen ist in dieser Hotelanlage fehl am Platze.
Abends lässt es sich ganz gemütlich in der Bar mit Meerblick sitzen um sich mit anderen Tauchern oder Urlaubern über Taucherlebnisse oder Inselausflüge zu unterhalten während die Kinder Billard, Dart oder Pit Pat spielen. Nebenher kann man noch Livemusik, die jeden Abend gewechselt wird und für jeden Geschmack etwas dabei hat , genießen.
Als Madeiraurlauber darf man sich nicht nur auf das Hotel und das Tauchen beschränken. Es ist fast schon Pflicht sich davon zu überzeugen, dass Madeira wirklich die Blumeninsel schlechthin ist. Am besten ist es, wenn man sich dafür ein Auto oder ein Motorrad mietet. Da auf diese Idee viele Touristen kommen, ist es gut schon im Vorfeld zu reservieren. Mit unserem Mietwagen machten wir uns auf den Weg Richtung Ostspitze an der Küste entlang. Dabei bewunderten wir die Landebahn des Flughafens, die sehr abenteuerlich auf Stelzen gebaut wurde. Der Osten zeigt noch nichts von der Blumen - und Pflanzenvielfalt. Ein Ausflug lohnt sich wegen des Flairs der traditionsreichen Küstenstädtchen trotzdem. Das Walmuseum in Canical ist auf jeden Fall einen Besuch wert und von der wüstenhaften Ostspitze hat man einen überwältigenden Blick auf das Meer und die Steilküste.
Unsere Blumeninselvorstellungen begannen sich erst auf dem Weg ins Gebirge zu verwirklichen. Von Funchal, der größten Stadt Madeiras, aus begann für unseren Golf die große Qual uns vom Süden in den Norden zu bringen. Die Insel ist von tiefen Schluchten durchfurcht und die schmalen Straßen sind sehr steil und ausgesetzt. Es gibt kaum Chancen aus dem 2. Gang herauszukommen. Dafür kann man dann die Landschaft und die Vegetation in aller Ruhe genießen. Blumen, die bei uns zwergenhaft klein für teures Geld zu kaufen sind, wachsen in Madeira einfach wild am Straßenrand. Die ganzen Straßen werden von riesigen Hortensien gesäumt, man glaubt fast in einem Blumenmeer zu baden. An den steilen Hängen gedeihen üppige Wälder und in den Gärten der Madeirenser wachsen Bananenstauden ohne Ende. Die Bananen sind manchmal zum Greifen nahe. Jedes Mal, wenn wir um eine Kurve kamen, staunten wir aufs neue über die faszinierende Landschaft. Plötzlich tauchten in den Steilwänden riesige Basaltsäulen auf und die Nebelschwaden, die man vom Hotel aus schon sehen konnte, hüllten uns immer mehr ein. Auf unseren Liegestühlen am Hotelpool dachten wir uns abenteuerliche Geschichten aus, die in den Lorbeerwäldern geschehen könnten. Wenn man dann mittendrin ist, klingen die Geschichten gar nicht mehr so abwegig, weil man sich gut vorstellen kann wie aus dem dunklen Wald plötzlich die Waldhexen und Feen auftauchen. Der Lorbeerwald wurde von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.nden sind. Um die Infrastruktur zu verbessern begannen die Madeirenser in den letzten Jahren ihre Berge mit Tunneln zu durchbohren. Die Berge gleichen teilweise Schweizer Käse. Spannender sind natürlich die kleinen, kurvenreichen Straßen. Im Norden angekommen fährt man gemütlich an der Küste entlang und die zahlreichen Naturpools laden zum Baden ein bevor man sich wieder auf den Heimweg macht. Diese Lavapools findet man an der gesamten Küste. Sie entstanden entweder durch die Brandung oder künstlich durch Menschenhand. In früheren Zeiten benutzten die Fischer diese Pools zum Fischfang, wenn sie bei hohem Wellengang nicht aufs Meer hinausfahren konnten. Auflaufendes Wasser trieb die Fische hinein und bei Ebbe konnte gefischt werden. Heutzutage werden höchstens noch Badenixen geangelt. Hotelanlagen gibt es kaum im Norden, weil das Klima einfach rauer ist.
Ein weiteres Ausflugsziel muss der Pico do Arieiro sein. Mit seinen 1818 m ist er der dritthöchste Berg Madeiras, mit dem Auto gut erreichbar und über der Baumgrenze liegend. Die Vegetation beschränkt sich in dieser Höhe auf Adlerfarne und Heidelbeeren. Von der Aussichtsplattform kann man den Blick in allen Richtungen in die Ferne schweifen lassen und über die Lorbeer-, Eukalyptus- und Nadelwälder bis hinunter aufs Meer blicken. Doch auch zu Fuß lässt sich der Gipfel schweißtreibend erklimmen. Die ganze Insel ist von Bewässerungsgräben, den Levadas, durchzogen. Sie wurden zum Teil in den steilen Fels gehauen und entlang der Gräben wird auf sehr schmalen Pfaden gewandert und scheinbar unzugängliche Schluchten, Berge und Steilküsten werden bezwingbar. Einige Wanderwege führen auf den Pico do Arieiro und dann weiter zum Pico Ruivo ( 1861 m). Für diese Wanderungen sollte man festes Schuhwerk, Trittsicherheit und Taschenlampen für die Tunnelwege besitzen. Es werden für jeden Schwierigkeitsgrad auch überall geführte Levadawanderungen angeboten.
Einen Ausflug zum Westen der Insel verbindet man am besten mit einer Fahrt auf der Hochebene Paul da Serra. Sie ist ein in rund 1300- 1500 m gelegenes Plateau und lässt noch die schildförmige Oberfläche des ehemaligen Vulkanbergs erahnen. Von vielen, verschiedenen Aussichtspunkten hat man einen spektakulären Blick in die tiefeingeschnittenen, grünen Täler mit ihren Ackerterrassen, die heute noch bewirtschaftet werden. Die dazugehörigen Bauernhäuser hängen zum Teil sehr gewagt an den Felsen. Und endlich begegneten uns Kühe. Sie waren lange ein Geheimnis für uns. Jeden Tag tranken wir Milch doch nirgends waren die dazugehörigen Tiere zu sehen, nur viele kleine, fensterlose Hütten säumten unsere Wege. Und in genau diesen Hütten werden die Kühe gehalten. Den Grund hierfür müssen wir bei unserem nächsten Besuch herausfinden. Von der Hochebene gelangt man direkt in den Nationalpark und auf die Nordwestküstenstraße. Von ihren Miradouros (Aussichtspunkten) hat man spektakuläre Blicke auf die tiefergelegenen Orte wie z.b. Porto Moniz mit den schönsten Naturschwimmbecken Madeiras. Man ist nur noch mit Anhalten, Aussteigen, Staunen, Bewunderungsausrufen und Fotografieren beschäftigt.
Zwischendurch verlangt der Körper natürlich nach fester Nahrung. Auch dies ist kein Problem. Vom einfachen Lokal bis hin zum Feinschmeckerrestaurant ist alles vorhanden. Eine typische Speisenfolge ist z.b. Suppe, als Hauptgericht Fisch oder Fleisch mit Salzkartoffeln, Pommes frites oder Reis, mit Gemüse oder Salat und danach ein üppiges Dessert. Für Fischliebhaber ist Madeira ein wahres Eldorado. Auf der Rückfahrt ins Hotel laden die Küstenstädtchen an der Ostküste immer wieder zum Flanieren und Einkaufen ein. Vor allem die Obststände lassen einem das Wasser im Munde zusammenlaufen. Von vielen Sorten weiß man nicht einmal den Namen und muss sie einfach probieren. Und wer noch Bedarf an Korbmöbeln oder Korbwaren aller Art hat, kann sich hier hervorragend eindecken. Weiden wachsen auf der ganzen Insel.
Die botanischen Gärten stellen noch eine große Attraktion dar. In ihnen verbergen sich teilweise pompöse Herrenhäuser, die von englischen Weinhändlern im 18. und 19. Jh. gebaut wurden. Hier findet man allerlei tropische Gewächse, die Dank des milden Klimas und aufwändiger Bewässerung, gut gedeihen und über die Blütenpracht lässt sich nur staunen. Viele der Pflanzen z. B. Weihnachtssterne erkennt man gar nicht, weil wir sie bei uns nur als Zwergenausgabe kennen. Es gibt kaum etwas erholsameres als in den Gärten lustzuwandeln unter Eukalyptus- und Lorbeerbäumen und die verschiedenen Pflanzendüfte einzuatmen. Am romantischsten ist es in den leicht verwilderten Gärten, man fühlt sich wie im Paradies, nur der Apfelbaum und die Schlange fehlen. Zwischendurch ruht man sich auf lauschigen Bänkchen, die teilweise auf herrlichen Aussichtsplattformen stehen, aus und lässt die Seele baumeln. Die Kinder finden manchmal kleine Tiergehege und erfreuen sich am Rotwild. Schon der letzte österreichische Kaiser, Karl von Österreich, wurde nach Madeira ins Exil geschickt. Es gibt sicherlich schrecklichere Schicksale, nur wenn das Vermögen mit der Zeit zur Neige, hat man ein Problem.
Zur Erholung nach einem Ausflugstag oder Tauchtag oder Faulenztag genießt man die untergehende Sonne am Pool mit Blick auf die wolkenverhangenen Berge oder aufs weite, blaue Meer. Wer dann immer noch etwas erleben möchte kann sich in die tiefen Geheimnisse der Madeiraweine einweihen lassen. Sämtliche Jahrgänge sind vorhanden und gegen eine mehr oder weniger geringe Gebühr käuflich zu erwerben. Leider waren wir schon etwas fortgeschrittenen Alters und konnten uns unsere Jahrgänge nicht mehr leisten.
Unser letzter Blick vor dem Zubettgehen galt immer dem Meer und den vorbeiziehenden Schiffen in der Gewissheit, dass wir wiederkommen werden....
Autor: Heidrun Zweygart
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